Trauer ist keine Krankheit ...

… sondern ein emotionaler Zustand der durch einen Verlust ausgelöst wird.

Eine Wunde, die der Zuwendung bedarf, um heilen zu können. Trauer wird ausgelöst um eine bedeutsame Veränderung im Leben zu verstehen und nach und nach annehmen zu können


Um sich mit dieser Wirklichkeit und der unfassbaren Endgültigkeit des Todes auszusöhnen,  und sich dem Leben wieder zuwenden zu können, muss der Verlust verarbeitet werden.

Deshalb biete ich neben der Systemischen Beratung auch Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien an.

Kindertrauer - Kinder trauern anders

Mit dem Tod eines nahestehenden Menschen entsteht für ein Kind eine ganz besondere Belastungssituation. Seine Welt wird erschüttert und es muss sich neu zurecht finden.


Meist haben Kinder einen natürlicheren Zugang zum Tod und zum Leben als Erwachsene. Und obwohl  es denen am leichtesten zu fallen scheint, den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren die noch am Anfang stehen, brauchen Kinder jetzt besondere Aufmerksamkeit um das Gefühl zu haben mit ihrem Schicksal nicht allein zu sein.

Zudem müssen Kinder aber nicht nur mit der veränderten Familienkonstellation und der eigenen Trauer zurecht kommen sondern auch mit der Tatsache, dass die Eltern durch den Verlust nicht mehr diesselben sind.

Unter Umständen ist die Trauer des Kindes für die direkte Umgebung gar nicht wahrnehmbar oder es zeigt sogar ein seltsames oder aus "Erwachsenensicht" unangemessenes Verhalten.

 

Die Trauer muss aber wahr- und ernstgenommen und es muss dem Kind dafür Raum gegeben werden.

Dann kann der Verlust verarbeitet werden und die kindliche und jugendliche Entwicklung kann weiter positiv verlaufen.

Im Umgang mit

ihren Verstorbenen

Lieben sind Kinder Naturtalente

– wenn man sie nur

lässt bzw. sie

gegebenenfalls unterstützt eine

"neue Beziehung“
zum
Verstorbenen

aufzubauen.

Familientrauer

Trauer ist individuell, vielschichtig und keine gleicht der anderen.

 

Der Verlust eines Elternteils, Geschwisterkindes, Partners oder eines anderen nahestehenden Menschen trifft jedes Familienmitglied für sich und erschüttert den vertrauten Familienverbund.

Jedes Familienmitglied tritt für sich in seinen eigenen, individuellen Trauerprozess ein. Aber oftmals werden durch einen Todesfall die Rollen innerhalb der Familie neu verteilt - was eine zusätzliche Belastung zur eigenen Trauer darstellen kann.

Um das Wohl des Kindes sowohl auf materieller als auch auf psychischer Ebene zu gewährleisten, sollte das Familiensystem trotz der schicksalhaften Veränderung möglichst heil und intakt bleiben.