Begleitung von Kindern und Jugendlichen

Kinder haben das Recht über die Umstände des Todes – auch des zu erwartenden –  unterrichtet zu werden und zu erfahren was nun die nächsten Schritte sind und was voraussichtlich passieren wird. Unter Umständen ist die Trauer des Kindes auch gar nicht wahrnehmbar oder es zeigt sogar ein seltsames oder aus "Erwachsenensicht" unangemessenes Verhalten.

Es ist wichtig sie bei den wichtigen Dingen und Schritten im Zusammenhang mit dem Sterben, dem Tod bzw. dem Verstorbenen miteinzubeziehen. Immer vorausgesetzt das Kind will das auch.

Kinder sind Naturtalente im Umgang mit ihren verstorbenen Lieben – wenn man sie nur lässt und sie ggf beim Aufbau der „neuen Beziehung“ unterstützt und damit ihrer Trauer Aufmerksamkeit und Raum gibt.

Kinder brauchen
klare, ihrer Entwicklungsstufe angemessene und altersgerecht formulierte Information.

Begleitung der Familie

Sterben, Tod und Trauer stellen für die Familie eine Krise auf allen Ebenen dar. Physisch, psychisch, mental und nicht zuletzt auch oft materiell gerät die Familie in´ s Schlingern. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden.

Für die Schutzbedürfstigsten des Familienverbundes – die Kinder – ist die besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung der Eltern nun besonders wichtig – sie sind darauf regelrecht angewiesen. Um diese existentielle Krise zu bewältigen kann die Unterstützung durch einen neutralen, nicht betroffenen Begleiter sehr entlastend sein.

Der Begleiter kann helfen „den Überblick" zu behalten, Entscheidungen zu fällen und neue Strukturen zu schaffen.

Auch können Symptome von akuten Belastungsreaktionen rechtzeitig erkannt und darauf reagiert werden.